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GESCHE GOTTFRIED

Ein Bremer Kriminalfall • 1813–1831

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"Weder das Leben eines Einzelnen noch die Geschichte einer Gesellschaft lässt sich begreifen, ohne beide im Zusammenhang zu verstehen." — Charles Wright Mills

Eine außergewöhnliche Kriminalgeschichte

Gesche Gottfried (1785–1831), geboren als Gesche Margarethe Timm, ist eine der bekanntesten Kriminellen der deutschen Geschichte. Zwischen 1813 und 1827 vergiftete und tötete so mindestens 15 Menschen mit Arsenik, darunter ihre eigenen Eltern, beide Ehemänner, ihre Kinder und enge Freunde.

Ihr Fall erregte im 19. Jahrhundert enormes Aufsehen und wurde zum Gegenstand zahlreicher literarischer und wissenschaftlicher Betrachtungen. Die öffentliche Hinrichtung am 21. April 1831 vor dem Bremer Dom zog über 35.000 Zuschauer an – die letzte öffentliche Hinrichtung in Bremen.

Diese Website widmet sich der Aufarbeitung dieses historischen Falles. Wir präsentieren Fakten, historische Dokumente und moderne Analysen, um ein umfassendes Bild dieser außergewöhnlichen Kriminalgeschichte zu zeichnen.

Der Fall in Zahlen

15+
Opfer
14
Jahre Mordserie
1831
Hinrichtung
35.000
Zuschauer
❖ ❖ ❖

Themen & Bereiche

Biografie

Der Lebensweg von Gesche Margarethe Timm, später Gottfried, von ihrer Geburt 1785 in Bremen bis zu ihrer Hinrichtung 1831. Erfahren Sie mehr über ihre Kindheit, ihre Ehen und die Umstände, die zu ihrer Mordserie führten.

  • Frühe Jahre in Bremen
  • Ihre Ehen und Kinder
  • Das Leben im 19. Jahrhundert
  • Chronologie der Ereignisse

Die Mordserie

14 Jahre lang konnte Gesche Gottfried mehrere Menschen in ihrer Umgebung vergiften und ermorden. Bis heute sind die Motive nur zu erraten.

  • Chronologie der Taten
  • Mäusebutter, das "Ratzegift"
  • Von Vertuschung bis Entdeckung

Die Opfer

Detaillierte Profile aller bekannten Opfer von Gesche Gottfried. Von Familienmitgliedern über Freunde bis zu Nachbarn – jedes Opfer hatte seine eigene Geschichte.

  • Wer waren die Menschen?
  • In welchem sozialen Umfeld befinden wir uns im 19. Jahrhundert
  • Erinnerung an die Opfer

Der Prozess

Die Verhaftung im März 1828, das Geständnis und der spektakuläre Prozess vor dem Bremer Gericht. Die Verhandlung und die öffentliche Hinrichtung mit dem Schwert am 21. April 1831.

  • Die Ermittelung
  • Verhaftung und Verhöre
  • Das Geständnis
  • Anklage und Verhandlung
  • Die Akteure im Prozess
  • Die letzte öffentliche Hinrichtung

Historischer Kontext

Bremen im frühen 19. Jahrhundert: Um die Taten zu verstehen, muss man sich auch die Symboliken und bekannten Gegebenheiten im 19. Jahrhundert ansehen.

  • Gerichtsakten und Briefe
  • Forschungsliteratur
  • Quellenkritik
  • Nachlässe und Funde
  • Forschung

Nachwirkung

Originaldokumente, Gerichtsakten, Zeitungsberichte und historische Aufzeichnungen zum Fall. Eine umfassende Quellensammlung für die weitere Forschung.

  • 19. Jahrhundert
  • 20. und 21. Jahrhundert
  • Presse und Tourismus
  • Medienkritik
  • Erinnerungsorte
  • Initiative Opfergedenken

Material & Services

Weitere Informationen zum Thema Gesche Margarethe Gottfried geb. Timm.

  • Bibliografie
  • Glossar
  • Downloads
  • Transkriptionen
❖ ❖ ❖

Unser Anspruch

Diese Website verfolgt einen wissenschaftlich fundierten Ansatz bei der Aufarbeitung des Falles Gesche Gottfried. Wir bemühen uns um:

Objektivität
Eine sachliche Darstellung der historischen Fakten ohne Sensationslust oder Verurteilung.
Quellenarbeit
Alle Informationen basieren auf überprüfbaren historischen Quellen und wissenschaftlichen Arbeiten oder sind dementsprechend gekennzeichnet.
Kontext
Die Einordnung der Ereignisse in den gesellschaftlichen und historischen Kontext des frühen 19. Jahrhunderts.
Respekt
Angemessener Umgang mit einem tragischen Kapitel der Bremer Geschichte und würdevolles Gedenken an die Opfer.